Heute weckt mich nicht the Sound of music, sondern the Sound of rain. Nicht nur ein bisschen Regen, nein, das kenn ich sonst nur so aus Salzburg „Manderl hupfn“. Trotzdem müssen wir weiter ziehen. Also rein ins Gatschgewand und raus an die frische Luft!

Auf dem Weg zum Bahnhof stürmt und regnet es allerdings so sehr, dass wir trotzdem nass werden. Im Zug nach Chiba trocknen wir langsam vor uns hin und ich buche unsere nächsten Hotels in Kyoto und Osaka.
In Chiba angekommen gibt’s erstmal ein Mittagessen – und ein Fettnäpfchen für mich. Ich hatte keine Stäbchen für mein Essen. Überall standen diese Körbchen mit Stäbchen(-verpackungen) vor essenden Personen. Wie konnte ich auf die Idee kommen, nach diesen Stäbchen zu greifen? Es ist mir bis jetzt ein Rätsel. Jedenfalls kommt die Kellnerin in diesem Moment mit meinem Stäbchenkörbchen aus der Küche und sieht noch, wie ich mich bei den verdutzten Japanerinnen entschuldige, die mich mit großen Augen anschauen, ich immer noch die Stäbchenverpackung in der Hand. . Sie entschuldigt sich auch nochmal (für mich, peeeeinlich!) und setzt mich an meinen Platz. 😛
Die beiden Japanerinnen waren allerdings nur kurz geschockt und beschlossen, einen offensichtlich notwendigen Bildingsauftrag zu erfüllen – für mein Bibimbap wurde mir mein Löffel gereicht und gezeigt, dass ich da jetzt umrühren muss. Als sie gegangen sind, haben wir uns noch ganz lieb mit Verbeugungen verabschiedet. Eine ältere Dame kam beim Rausgehen auch noch zum Tisch, lächelte und legte japanische Süßigkeiten auf den Tisch. Danke! War wohl doch kein so schlimmer Eindruck!
Dann geht’s weiter nach Tokyo – nachdem ich wieder mit dem Ticketautomaten mit 10.000 verschiedenen Auswahlmöglichkeiten kämpfe, etwas später als geplant. 😉














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