4. Tag: Tokyo – Kyoto

Konnichiwa! Schön langsam ist der Jetlag überwunden und der Schlaf wieder sehr erholsam. Trotz unserem Quartier an einer Ansammlung an Eisenbahnbrücken (wow) in Tokyo, haben wir auf unseren Futon-Betten und Tatamimatten richtig gut geschlafen!

So schön japanisch 🙂
Vor der Zugfahrt nach Kyoto, welche heute geplant ist, gibt es noch einen kleinen Spaziergang in Hotel-/ Skytree-Nähe. Mit schönen Schreinen, versteht sich.
Gleicher Platz wie gestern Nacht, bei Tag!
Mitten zwischen den Häuserschluchten befinden sich sowohl Schreine als auch Friedhöfe.
Kabelsalat in Tokyo.
And one last time…
Uuuuund das allerneueste: Hochicha Latte! Wie Matcha wird auch verschieden stark gerösteter Hochicha gemahlen und aufgeschäumt. Hmmmmm. Spezialisiert auf Hochicha dürfte die Gegend um Kyoto sein – ein weiterer guter Grund, dort gleich mal hin zu schauen.

Wir starten also ein neues Abenteuer: Shinkansen fahren von Tokyo nach Kyoto. Bisschen stressig, den Bahnsteig zu finden bei den riesigen Bahnhöfen in Tokyo, genauso wie die Reservierung abzuholen und noch Essen zu kaufen. Aber yeah! Geschafft! Gerade am Bahnsteig angekommen ist auch schon der Shinkansen zu unserer Abfahrtszeit da und wir fahren los.

Nachdem wir literally den ganzen Shinkansen auf dem Weg zu unseren Plätzen durchquert haben (immerhin fast ein halber Kilometer), stellen wir fest: unser Platz ist besetzt. Und noch etwas: das ist gar nicht unser Zug, sondern der verspätete Vorzug (whaat? Verspätung in Japan?? Ja, gibt’s scheinbar auch!). Naja. Ich finde heraus, dass wir noch in der nächsten Station auf unseren Zug umsteigen können – gesagt, getan.

Mit atemberaubenden 300 km/h düsen wir weiter. Diese Geschwindigkeit gibt ein witziges Gefühl im Magen und im Kopf drückt es auch ein bisschen. Bin wohl doch eher auf Fahrrad-Geschwindigkeit eingestellt. 😉

Nadann, hallo Kyoto!
Wir besuchen den Yasaka – Tempel und die Yasaka – Pagode. Extreme Touri-Hotspots. Ich habe bereits die Zeit für den Besuch so gewählt, dass nicht so viele Leute hier sein sollten; trotzdem war immer noch viel los. Am Tag muss hier die Hölle los sein, das sieht man auch sehr gut an den unzähligen Absperrungen und Schildern vor der Anlage.

Die Securitys um den Tempel waren ebenfalls sehr untypisch – unjapanisch – unentspannt und ein bisschen grantig. Muss wohl wirklich herausfordernd sein, hier tagsüber auf die wilden Massen aufzupassen.

Trotzdem finden wir gemeinsam die schönsten unbekannten Foto-spots.
… Hello, it’s me …
Das Stadtviertel um Yasaka ist mit viel Geduld und hoher Belichtungszeit memschenleer fotografierbar. 🙂 Schatten sind keine Geister, sondern eilige Menschen.

Insgesamt 10 km in Tokyo und Kyoto. (schon mal jemandem das Anagramm aufgefallen?)


Kommentare

Ein Kommentar zu „4. Tag: Tokyo – Kyoto“

  1. Wünsche euch weiterhin alles Gute und genießt es

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