1. Tag: Die halbe Welt braucht ihre Zeit

Servus und guten Morgen! Heute geht’s los – ein kleiner und ein großer Koffer sind gepackt und wir sind auch bereit für unsere Reise nach… Japan!

Flieger haben wir gefunden!
Und unsere wirklich feinen „Luxusplätze“ mit viiiel Platz auch! 🙂
Des Essen ist auch super! – Obwohl ich schon irgendwie merke, dass meine Geschmacksnerven nicht so gut funktionieren wir am Boden.
Nachdem es um 17:00 dunkel geworden ist, geht um 23:00 wieder die Sonne auf – eine kurze Nacht mit wenig Erholung.
Aber das macht nichts, denn die Glückseligkeit überwiegt: nach 12,5 Stunden Flug sind wir endlich angekommen! Hurraaaaa!

Eine lange Zeit verbringen wir anschließend im Einreiseverfahren – zwar haben wir schon unsere QR-Codes für die Einreise zuhause erstellt, diese müssen allerdings noch 2x kontrolliert werden, die Japaner brauchen viele Fotos und Fingerabdrücke von uns, außerdem werden unsere Schuhe desinfiziert und unsere Pässe nochmal gescannt. Alles klar? Nadann.

Noch zum Zugtickets kaufen für heute und ein Klimaticket für die nächsten 21 Tage. Notice: mit der Einzelfahrt kommt man an einem Umsteigepunkt nicht aus der Zugangsschranke nicht raus und dann wieder rein. Die Maschine frisst den Fahrschein für einen Kaffee. Dummer Anfängerfehler. Nachdem auch meine Kreditkarten weder am Ticketautomaten, noch am Geldautomaten funktionieren, holt uns die nette Dame am Schalter mein Ticket aus der Schleuse und gibt es zurück. Kleine Schelte, viele Verbeugungen, weiter geht’s…

… nach Sawara/Katori in der Präfektur Chiba.
Here we are!

Unser Hotel-Host lässt uns die Köffer abstellen und wir sind zur Mittagszeit auf der Suche… nach etwas Gutem! Erst mal Matcha zum Aufwachen!

Sawara wird auch oft „little Edo“ genannt, weil hier am Ono-Fluss sehr gut erhaltene Gebäude aus der Edo-Zeit (ca. 1600-1850) stehen.
Zudem ist Sawara auch ein altes Fischerdorf. Die Spezialität hier sind Aal-Lokale, welche Aal (Unagi) in jeglicher Art – gebraten, geräuchert, in Dosen, getrocknet, gekocht – verkaufen. Heute noch nichts für meinen fluggeplagten und hungrigen Magen – morgen vielleicht?
Alle Bäume sind recht klein gehalten, sowohl am Fluss, als auch in den Gärten der Häuser daneben. Es passt wirklich gut zu den kleinen Häusern in dieser Stadt!

An den Brücken in Sawara sind oft an allen 4 Eckpunkten Karpfenfiguren aus Metall dargestellt. Ich habe beobachtet, dass sowohl Fußgänger als auch Fahrradfahrer extra dafür stehen bleiben, die Köpfe der Fische alle zu streicheln. Scheinbar soll das Glück bringen. 😛

And it’s so beautiful!
So, so beautiful <3

Zum Essen wäre Ramen gut. Super, dann los – blöd nur, dass die Automaten nur Bargeld nehmen und die 3 Bankomaten bis jetzt unsere Karten nicht wollten. Beim 7Eleven haben wir schließlich Erfolg und wir sind nicht mehr bargeldlos. Auf zum Ramen! – der Laden hat jetzt aber leider schon zu.

Etwas zum Essen zu finden ist nun gar nicht mehr so leicht, es haben nur wenige Lokale geöffnet. Mir fällt ein, ich sollte die japanischen Essenszeiten herausfinden. In einem koreanischen Streetfood Laden werden wir aber sehr herzlich empfangen. Aus der Küche wird die Köchin geholt, die irgendwann einmal Englisch gelernt hat, um uns zu erklären, was alles auf der Speisekarte steht. Awwwww.

Nach 27 Stunden Wachzeit (mit Nickerchen im Flugzeug) geht’s um 19:00 Ortszeit ins Bett. Oft wünschte ich mir ja, der Tag hätte mehr als 24 Stunden, aber eigentlich halte ich das eh nicht aus ;D nadann! Gute Nacht!

… Und wo ist das eigentlich, wo wir sind?

Kommentare

2 Kommentare zu „1. Tag: Die halbe Welt braucht ihre Zeit“

  1. Avatar von I and Y

    My dear, so so glad to hear from you and you’re doing well👍🏽 The first hurdle of arriving you mastered, now keep going and stay well!!!
    Further excitements and all the best!
    Ever so glad you’re in touch.
    Hugs and kisses.

  2. Wow ihr zwei ,habt ja schon Erfahrung gemacht mit dem Land,
    Genießt euren Urlaub, LG Anni

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